<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>NEMhaupt.de</title>
	<atom:link href="http://www.nemhaupt.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.nemhaupt.de</link>
	<description>Nahrungsergänzungsmittel Ratgeber</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Mar 2012 18:49:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Aminosäure L-Arginin</title>
		<link>http://www.nemhaupt.de/nemargini.htm</link>
		<comments>http://www.nemhaupt.de/nemargini.htm#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 18:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aminosäuren]]></category>
		<category><![CDATA[aminosäure]]></category>
		<category><![CDATA[argenin]]></category>
		<category><![CDATA[l-argenin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nemhaupt.de/?p=108</guid>
		<description><![CDATA[Wer seine Leistung verbessern will, für den dürfte die Aminosäure L-Arginin kein Fremdwort sein. Besonders in Sportlerkreisen ist die nicht-essentielle Aminosäure längst bekannt und verspricht perfektes Futter für die Muskeln, die Gefäße und das Immunsystem. Mehr Leistung will schließlich jeder zeigen. Nicht nur auf dem]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2012/03/l-argenin-im-quark.jpg" alt="l-argenin-im-quark" title="l-argenin-im-quark" width="300" height="219" class="alignleft size-full wp-image-109" />Wer seine Leistung verbessern will, für den dürfte die Aminosäure L-Arginin kein Fremdwort sein. Besonders in Sportlerkreisen ist die nicht-essentielle Aminosäure längst bekannt und verspricht perfektes Futter für die Muskeln, die Gefäße und das Immunsystem. Mehr Leistung will schließlich jeder zeigen. Nicht nur auf dem Sportplatz oder im Beruf, sondern auch in den eigenen vier Wänden.</p>
<p>Eigentlich ist der menschliche Körper auch ohne Hilfe in der Lage, L-Arginin herzustellen. Allerdings meist nicht dann, wenn wir es wirklich brauchen &#8211; in Stresssituationen, im Krankheitsfall oder bei sehr intensivem Training. Hier hat der menschliche Organismus meist Probleme, L-Arginin selbst herzustellen. Dabei wird es gerade in diesen Momenten ganz besonders benötigt. </p>
<p>Sinnvoll kann es dann sein, die Aminosäure L-Arginin dem Körper zusätzlich zuzuführen. Dadurch kann die Leistungsfähigkeit gesteigert werden, was besonders für Sportler von Vorteil ist. Studien haben gezeigt, dass bei besonders aktiven Menschen das Leistungsvermögen um bis zu 20 Prozent erhöht werden kann. In Wettkampfsituationen ein großes Plus.</p>
<p>Doch wie funktioniert die Aminosäure L-Arginin? Sie sorgt dafür, dass im Körper Wachstumshormone freigesetzt werden. Diese fördern den Muskelaufbau, aktivieren das Immunsystem und regen auch die Fettverbrennung an. Bei Männern kann L-Arginin zudem für eine bessere Durchblutung des Schwellkörpers sorgen und somit eine echte Alternative zu Viagra sein. Allerdings nur bei einer regelmäßigen Einnahme. In der Medizin wird L-Arginin gezielt bei erektiler Dysfunktion eingesetzt, zumal die Aminosäure auch die Fruchtbarkeit des Mannes verbessern kann. </p>
<p>Was L-Arginin ausmacht, ist dass der Körper es u.a. in Stickstoffmonoxid umwandelt. Dieses wandert direkt in die Gefäße und sorgt in den Muskeln für Entspannung, eine bessere Durchblutung und auch eine bessere Versorgung mit Sauerstoff. Für die Zellkommunikation spielt Stickstoffmonoxid grundsätzlich eine wichtige Rolle und sorgt dafür, dass wichtige Nährstoffe im Muskelgewebe verteilt werden und somit zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit beitragen. </p>
<p>Um sich von all dem zu überzeugen, wurde eine große Anzahl von gesunden Männern getestet. Dabei wurden nicht nur die Vorzüge hinsichtlich der Leistungssteigerung entdeckt, sondern auch die Tatsache, dass L-Arginin den Blutdruck senkt und für Sportler erhebliche Vorteile birgt. Besonders im Bereich des Ausdauersports eine bedeutsame Entdeckung. Ein bis zwei Prozent Verbesserung bei der Wettlaufzeit können schließlich enorme Auswirkungen haben. </p>
<p>Doch wie ist L-Arginin überall zu finden? Vor allem in sehr proteinreichen Nahrungsmitteln: Fleisch, Fisch, Sojabohnen, Nüssen. Da diese von vielen Menschen zu selten oder in zu geringen Menge  konsumiert werden, kommen Nahrungsergänzungsmitteln mit der Aminosäure L-Arginin zum Einsatz. Beispielsweise in Form von rein pflanzlichem Proteinpulver. Hier liefert meist schon eine einzige Dosis 1 bis 2 Gramm L-Arginin und leistet somit einen wichtigen Beitrag. Das ist auch die empfohlene Menge, um wirklich eine Leistungssteigerung zu erfahren. Auch wer abnehmen möchte, kann durch die tägliche Aufnahme von L-Arginin sein Körperfett reduzieren.</p>
<p>Damit ist die Aminosäure L-Arginin ein wahres Wundermittel und wird für den Muskelaufbau sowie die Steigerung der Potenz gern eingesetzt. Auch bei Diabetes mellitus kann die Aminosäure Positives bewirken. Es steigert die Insulinfreisetzung und mindert somit den Insulinbedarf. </p>
<p><em>Bildnachweis: iwona golczyk  / pixelio.de</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nemhaupt.de/nemargini.htm/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eisen</title>
		<link>http://www.nemhaupt.de/nemeisen.htm</link>
		<comments>http://www.nemhaupt.de/nemeisen.htm#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 16:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mineralstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[eisen]]></category>
		<category><![CDATA[mineralien]]></category>
		<category><![CDATA[mineralstoff]]></category>
		<category><![CDATA[mineralstoffe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nemhaupt.de/?p=88</guid>
		<description><![CDATA[Eisen ist in seiner biologisch aktiven Form ein Spurenelement, das an einer Vielzahl elementarer Stoffwechselprozesse beteiligt ist. Im Tierreich ist es als Zentralatom des Hämoglobins, des Myoglobins und verschiedener Cytochrome essentiell für die Blutbildung und den Sauerstofftransport zuständig. Im Pflanzenreich sorgt es als Cofaktor bei]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/07/fleisch-eisengehalt.jpg"><img src="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/07/fleisch-eisengehalt-300x199.jpg" alt="fleisch-eisengehalt" title="fleisch-eisengehalt" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-90" /></a>Eisen ist in seiner biologisch aktiven Form ein Spurenelement, das an einer Vielzahl elementarer Stoffwechselprozesse beteiligt ist. Im Tierreich ist es als Zentralatom des Hämoglobins, des Myoglobins und verschiedener Cytochrome essentiell für die Blutbildung und den Sauerstofftransport zuständig. Im Pflanzenreich sorgt es als Cofaktor bei der Chlorophyllbildung und damit bei der Photo- und Kohlehydratsynthese für einen reibungslosen Ablauf. Eisenatome sind außerdem Komplexbildner, sogenannte Eisen-Schwefel-Cluster garantieren zum Beispiel in etlichen Enzymen der Atmungskette einen hocheffizienten Elektronentransfer.</p>
<p>Erwachsene Menschen beherbergen in ihren Blutzellen, im Muskeleiweiß und in verschiedenen Depots 4 bis 5 Gramm des Schwermetalls, der Tagesbedarf liegt bei etwa 10 Milligramm. Dieser Richtwert kann sich verändern, wenn Krankheiten, Verletzungen oder – bei Frauen &#8211; der Monatszyklus oder eine Geburt einen Blutverlust induzieren. Mütter verlieren zum Beispiel bei der Geburt eines Kindes rund 1 Gramm ihres Eisenvorrats. In diesem wie in anderen Fällen ist eine Nahrungsergänzung angezeigt. Denn beim Menschen provoziert eine Unterversorgung schwere Mangelzustände, die sich unter anderem in einer Anämie mit erhöhter Infektanfälligkeit, chronischer Müdigkeit und in entzündlichen Hautveränderungen äußern können.</p>
<p>Als Nahrungsergänzungsmittel ist Eisen nicht ganz unproblematisch, denn zu hohe Eisenwerte belasten den Organismus. Das hängt nach neueren Untersuchungen vor allem damit zusammen, dass überschüssige Eisen Ionen die Bildung von Radikalen provozieren, die die roten Blutkörperchen und andere Zellen angreifen können. Dadurch erhöht sich im Einzelfall das Risiko einer Tumorbildung. Auch das Herz und die Leber können in Mitleidenschaft gezogen sein, wenn der Bluteisenspiegel einen bestimmten Grenzwert dauerhaft übersteigt. Es empfiehlt sich deshalb, den entsprechenden Blutwert regelmäßig vom Arzt testen zu lassen und die Substitution am tatsächlichen Bedarf auszurichten.</p>
<p>Eine Faustregel besagt, dass Menschen, die sich ausgewogen vollwertig ernähren, täglich 10 bis 20 Milligramm Eisen mit der Nahrung aufnehmen. Fleisch, Hülsenfrüchte und Leber enthalten besonders viel Eisen, auch Vollkornbrot versorgt den menschlichen Organismus im Normalfall ausreichend mit dem essentiellen Spurenelement. Aufgenommen werden die Eisenionen vor allem im oberen Dünndarm. Allerdings verdaut der menschliche Intestinaltrakt bedarfsgerecht nur eine kleine Menge der zur Verfügung stehenden Stoffmenge. Der Rest verbleibt im Darm und wird über den Stuhl ausgeschieden, wodurch es gelegentlich zu Obstipationen kommt.</p>
<p>Ausschlaggebend für eine optimale Eisenaufnahme aus der Nahrung ist die Oxidationsstufe. Eisen (III)-Ionen passieren die Darmschleimhaut deutlich langsamer als Eisen (II)-Ionen, Reduktionsmittel wie das Vitamin C, die die dreiwertige Form aus der Nahrung in zweiwertiges Eisen überführen, verbessern deshalb die Resorption. Handelsübliche Eisen Präparate enthalten häufig schon die zweiwertige Stufe, die im Falle eines Eisenmangels mit einer Resorptionsquote von etwa 20 % aktiv in den Blutkreislauf überführt wird.</p>
<p>Infoblätter des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zum Thema Eisen in Nahrungsergänzungsmitteln:<br />
<a href="http://www.bfr.bund.de/cm/343/verwendung_von_eisen_in_nahrungsergaenzungsmitteln_und_zur_anreicherung_von_lebensmitteln.pdf" target="_blank">Verwendung von Eisen in Nahrungsergänzungsmitteln und zur Anreicherung von Lebensmitteln</a><br />
<a href="http://www.bfr.bund.de/cm/343/zufuhr_von_eisen.pdf" target="_blank">Zufuhr von Eisen durch Nahrungsergänzungsmittel</a></p>
<p><em>Foto: riesenrat / photocase.com</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nemhaupt.de/nemeisen.htm/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Akne</title>
		<link>http://www.nemhaupt.de/nemacne.htm</link>
		<comments>http://www.nemhaupt.de/nemacne.htm#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 16:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps & Infos]]></category>
		<category><![CDATA[acne]]></category>
		<category><![CDATA[akne]]></category>
		<category><![CDATA[hautunreinheit]]></category>
		<category><![CDATA[hautunreinheiten]]></category>
		<category><![CDATA[pickel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nemhaupt.de/?p=83</guid>
		<description><![CDATA[Die Akne ist eine entzündliche Hauterkrankung, die sich auf eine Über- oder Fehlfunktion der Talgdrüsen zurück führen lässt. Die sogenannten Talgfollikel, die nur in der menschlichen Haut, und dort überwiegend im Gesicht, auf der Brust und am Rücken vorkommen, produzieren beim Erwachsenen und im Kindesalter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/07/akne-gesichtsmaske.jpg"><img src="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/07/akne-gesichtsmaske-300x280.jpg" alt="akne-gesichtsmaske" title="akne-gesichtsmaske" width="300" height="280" class="alignleft size-medium wp-image-84" /></a>Die Akne ist eine entzündliche Hauterkrankung, die sich auf eine Über- oder Fehlfunktion der Talgdrüsen zurück führen lässt. Die sogenannten Talgfollikel, die nur in der menschlichen Haut, und dort überwiegend im Gesicht, auf der Brust und am Rücken vorkommen, produzieren beim Erwachsenen und im Kindesalter gleichbleibend große Mengen einer öligen Substanz, die in erster Linie ein Austrocknen der Haut verhindern soll. Während der Pubertät induziert die Hormonumstellung in dieser Phase häufig eine überschießende Talgproduktion, die zur Ausbildung von Mitessern, Pusteln, Knötchen und Zysten führen kann. Im schlimmsten Fall äußert sich die Akne in großflächig angelegten Entzündungsherden, die bei unsachgemäßer Behandlung oder bei besonders schwerem Verlauf nach dem Abheilen schlimme Narben zurück lassen. Die Akne vulgaris – die „gewöhnliche Akne“ – ist die häufigste Hauterkrankung dieser Art. Vergleichsweise selten treten einige Akneformen auch in anderen Lebensabschnitten auf. Bekannt ist zum Beispiel die Akne neonatorum, die bei Neugeborenen bereits kurz nach der Geburt auftreten kann.</p>
<p>Endogene Stoffwechselveränderungen und äußere Einflüsse können eine Akne altersunabhängig provozieren. Zu den bekanntesten Aknearten, die rein auf äußere Einflüsse zurückzuführen ist, gehört die sogenannte „Mallorca-Akne“, die nach ausgedehnten Sonnenbädern als Folge einer zu hohen UV-Strahlung auftritt. Auch bestimmte Arzneistoffe (zum Beispiel Kortison), Halogene, Kosmetika und teerhaltige Abfälle und Abgase haben einen Einfluss auf die Talgproduktion. Genetisch prädisponierte Personen reagieren grundsätzlich immer dann empfindlich, wenn der natürliche Schutzmantel der Haut in Gefahr ist und die Talgdrüsen vermeintlich für einen Ausgleich sorgen müssen.</p>
<p>Zur Akne Behandlung stehen den Betroffenen verschiedene Ansätze zur Verfügung. Äußere Anwendungen, die in Form von Lotionen, Waschemulsionen oder Cremes direkt auf die Haut aufgetragen werden, dienen der Stabilisierung der Hautfunktion und können darüber hinaus gravierende optische Beeinträchtigungen abmildern. Innerlich anzuwendende Wirkstoffe sollen dagegen dazu beitragen, den Stoffwechsel – vor allem den Hormonstoffwechsel – wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In schweren Fällen der jugendlichen Akne kommen auch Hormone, Steroide und Antibiotika zum Einsatz. Letztere bekämpfen in erster Linie die Auswirkungen der bakteriellen Besiedlung, die zum Beispiel dann statt findet, wenn Pusteln oder Knötchen mit den bloßen Händen aufgekratzt werden.</p>
<p>Die Ernährung hat nach Meinung vieler Experten zwar kaum einen Einfluss auf den Heilungsverlauf einer Akne. Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel finden sich trotzdem immer wieder in der Empfehlung ganzheitlich orientierter Hautärzte. Zu den klassischen „Hautmineralien“ gehören zum Beispiel Zink und Selen, deren Mangel bei Mensch und Tier Haut-, Haar- und Fellveränderungen hervorrufen kann. Die moderne Nahrungsergänzung baut darüber hinaus auf eine ausgewogene Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, die im Sinne einer ausgeglichenen Lebensführung der beste Garant für einen stressresistenten Stoffwechsel ist.</p>
<p><em>Foto: i make design / photocase.com</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nemhaupt.de/nemacne.htm/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vinpocetin</title>
		<link>http://www.nemhaupt.de/nemvinpo.htm</link>
		<comments>http://www.nemhaupt.de/nemvinpo.htm#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 16:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Vinca herbacea]]></category>
		<category><![CDATA[Vinca major]]></category>
		<category><![CDATA[Vinca minor]]></category>
		<category><![CDATA[Vinpocetin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nemhaupt.de/?p=79</guid>
		<description><![CDATA[Vinpocetin ist ein halbsynthetisches Alkaloidderivat, dessen Vorläufer Vincamin aus dem Samen und aus dem Kraut des Immergrüns gewonnen wird. Alkaloide spielen als sekundäre Pflanzenstoffe in der Natur eine wichtige Rolle, denn sie schützen als hochwirksame Stoffwechselaktivatoren oder -blockierer ihre Erzeuger vor allzu gierigen Fressfeinden. Vinpocetin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/07/vinpocetin-strukturformel.png"><img src="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/07/vinpocetin-strukturformel-300x201.png" alt="vinpocetin-strukturformel" title="vinpocetin-strukturformel" width="300" height="201" class="alignleft size-medium wp-image-80" /></a>Vinpocetin ist ein halbsynthetisches Alkaloidderivat, dessen Vorläufer Vincamin aus dem Samen und aus dem Kraut <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Immergr%C3%BCn" target="_blank">des Immergrüns</a> gewonnen wird. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alkaloide" target="_blank">Alkaloide</a> spielen als sekundäre Pflanzenstoffe in der Natur eine wichtige Rolle, denn sie schützen als hochwirksame Stoffwechselaktivatoren oder -blockierer ihre Erzeuger vor allzu gierigen Fressfeinden. Vinpocetin wurde unter der chemischen Bezeichnung Ethylapovincaminoat Ende der 1960er Jahre erstmals aus dem Hauptalkaloid des Kleinen Immergrüns synthetisiert und kam 1978 unter anderem in Deutschland, Japan und in Russland auf den Markt. Aktuell erfährt der ursprünglich als neuroprotektiv eingestufte Wirkstoff in verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln eine Renaissance.</p>
<p>Vinca major, Vinca minor und Vinca herbacea – so die wissenschaftlichen Namen der entsprechenden Stammpflanzen – sind in unseren Breiten als Bodendecker in Garten- und Grünanlagen sehr beliebt. Die immergrünen Stauden bzw. Halbsträucher besiedeln flächendeckend selbst nährstoffarme Böden und blühen unter guten Bedingungen pro Saison mehrmals blau oder violett. Traditionell dient das Immergrün dem Menschen schon seit Jahrhunderten als Basis tonisierender Arzneizubereitungen, die bei einer Vielzahl verschiedener Krankheitsbilder eingesetzt werden. Die Volksmedizin verordnete Vincamin-haltige Drogen bis ins letzte Jahrhundert hinein bei Altersmüdigkeit, Schwäche, bei Entzündungen im Mundbereich und bei besonders heftigen Regelblutungen.</p>
<p>Später entdeckte die Pharmakokinetik das Vincamin und im Folgenden auch das Vinpocetin als potentes Mittel zur Behandlung der Altersdemenz. Beide Substanzen verbessern experimentell die Hirndurchblutung und die Sauerstoffaufnahme im Gehirn. Insgesamt deuten verschiedene Untersuchungsergebnisse auch darauf hin, dass Immergrünzubereitungen einen Einfluss auf den Energiestoffwechsel im Gehirn haben. Kein Wunder also, dass frühere Generationen den leicht zugänglichen Grundstoff für die Vinpocetin Gewinnung als Universal-Heilmittel bei chronischen Gedächtnisstörungen, mentaler Müdigkeit und cerebralen Altersgebrechen einsetzten.</p>
<p>Im Gebrauch als Nahrungsergänzungsmittel ist das Vinpocetin sehr sicher, nur wenige Studien dokumentieren vereinzelt flüchtige allergische Reaktionen der Haut und leichte Verdauungsbeschwerden. Selbst die Einnahme höherer Dosen – zum Beispiel dreimal täglich 20 Milligramm – zeigte im Experiment keine nennenswerten Begleiterscheinungen, die unerwünscht sind. Moderne Nahrungsergänzungsmittel enthalten Vinpocetin in der Regel in einer Konzentration von 10 oder 15 Milligramm pro Tablette oder Kapsel. In dieser Dosierung kann der Wirkstoff einmal täglich unbedenklich eingesetzt werden. Vorsicht ist lediglich dann geboten, wenn ärztlicherseits blutverdünnende Mittel verordnet werden. Vinpocetin drosselt nämlich wie etliche andere Alkaloide auch die Thrombozytenaggreagtion, das heißt, die Blutgerinnung kann unter dem Einfluss von Vinpocetin leicht gehemmt sein. Im Zusammenhang mit einer korrekten Dosierung ist außerdem zu beachten, dass Vinpocetin während einer Mahlzeit besser aufgenommen wird als in nüchternem Zustand. Die Resorptionsquote kann sich bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme auf bis zu 100 Prozent erhöhen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nemhaupt.de/nemvinpo.htm/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>OPC</title>
		<link>http://www.nemhaupt.de/nemopc.htm</link>
		<comments>http://www.nemhaupt.de/nemopc.htm#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 16:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[oligomere Proanthocyanidine]]></category>
		<category><![CDATA[opc]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nemhaupt.de/?p=72</guid>
		<description><![CDATA[OPC bezeichnet als Kürzel die sogenannten oligomeren Proanthocyanidine oder Procyanidine. Die OPC gehören zur Substanzklasse der Flavonoide, das sind Polyphenole, die als sekundäre Stoffwechselprodukte im Lebenszyklus von Pflanzen eine entscheidende Rolle spielen. Oligomere Proanthocyanidine sorgen zum Beispiel im Blattgewebe dafür, dass die Photosyntheseaktivität nicht durch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/07/opc-traubenkerne.jpg"><img src="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/07/opc-traubenkerne-300x217.jpg" alt="OPC Traubenkerne" title="OPC Traubenkerne" width="300" height="217" class="alignleft size-medium wp-image-74" /></a>OPC bezeichnet als Kürzel die sogenannten oligomeren Proanthocyanidine oder Procyanidine. Die OPC gehören zur Substanzklasse der Flavonoide, das sind Polyphenole, die als sekundäre Stoffwechselprodukte im Lebenszyklus von Pflanzen eine entscheidende Rolle spielen. Oligomere Proanthocyanidine sorgen zum Beispiel im Blattgewebe dafür, dass die Photosyntheseaktivität nicht durch zu hohe Lichtintensitäten unterbrochen wird. Als natürlicher Sunblocker tragen sie unter anderem dazu bei, dass gefährliche Lichtqualitäten – das sind vor allem Ultraviolett A und B – die Zellstrukturen nicht angreifen können. In Wurzeln und Stängeln vermitteln OPC darüber hinaus in vielen Arten einen Fraßschutz, denn Insekten und andere Fressfeinde mögen die zum Teil giftigen Substanzen nicht.</p>
<p>Entdeckt und charakterisiert wurden die OPC erstmals 1948, und zwar von dem französischen Wissenschaftler Jack Masquelier, der sich für die Inhaltsstoffe roter Erdnusshäutchen interessierte. Ihm gelang die Isolierung einer farblosen Substanz, die sich später im Tierversuch als potentes Venentherapeutikum präsentierte. Im Folgenden stellte sich heraus, dass die OPC dem Menschen offenbar schon lange vor ihrer Entdeckung nützliche Dienste leisteten, denn die sekundären Pflanzenstoffe ließen sich in etlichen Grundnahrungsmitteln, zum Beispiel in Äpfeln und roten Trauben, nachweisen. Besonders ergiebig ließen sich die <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/alzheimer-traubenkerne-schuetzen-vor-plaques_aid_311957.html" target="_blank">OPC aus Traubenkernmehl</a> extrahieren. Die meisten Nahrungsergänzungsmittel, die oligomere Procyanidine enthalten, werden heute deshalb auf der Basis eines Traubenkernextrakts hergestellt.</p>
<p>Im Labor zeigen die OPC eine Reihe bemerkenswerter Eigenschaften, die ganz ihrer natürlichen Funktion im Pflanzengewebe entsprechen. So wirken Flavonoide bzw. Polyphenole aufgrund ihrer chemischen Struktur häufig als Radikalfänger, die hochreaktive Sauerstoffspezies gezielt abfangen und gleichsam entschärfen können. Sogenannte Antioxidantien spielen auch im menschlichen Organismus eine Rolle, und zwar immer dann, wenn im Stoffwechselgeschehen überschüssige Elektronen anfallen, die Proteine, Fettsäuren und vor allem die Erbsubstanz angreifen können. Diskutiert werden in diesem Zusammenhang auch physiologische Eigenschaften, die im Tierversuch scheinbar die Bildung von Tumoren hemmen.</p>
<p>In Kombination mit anderen Radikalfängern, zu denen unter anderem die Vitamine A, C und E gehören, verhalten sich die OPC synergistisch, das heißt, die einzelnen Wirkstoffe verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Auf dieses Phänomen setzen etliche Markenhersteller, die OPC-haltige Nahungsergänzungsmittel zum Beispiel mit Ascorbinsäure anreichern. Angeboten werde heute OPC Kapseln, Brausetabletten und Granulatpulver, die sich individuell dosieren lassen. Die empfohlene Tagesdosis liegt nach der Einschätzung von Experten bei 50 bis 100 Milligramm, das entspricht je nach Präparat der Einnahme von 1 bis 2 Kapseln täglich. Wer keinen erhöhten Bedarf hat und sich seine oligomeren Proanthocyanidine lieber genussbetont zuführen möchte, darf sich nach alter Väter Sitte aber auch gerne an einen guten Rotwein oder an eine Korb taufrischer Äpfel halten.</p>
<p><em>Foto: Matthis Dierkes / photocase.com</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nemhaupt.de/nemopc.htm/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Magnesium</title>
		<link>http://www.nemhaupt.de/nemmagn.htm</link>
		<comments>http://www.nemhaupt.de/nemmagn.htm#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 15:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mineralstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[magnesium]]></category>
		<category><![CDATA[mineralien]]></category>
		<category><![CDATA[mineralstoff]]></category>
		<category><![CDATA[mineralstoffe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nemhaupt.de/?p=67</guid>
		<description><![CDATA[Magnesium ist ein Leichtmetall, das als Mineralstoff in gebundener Form an einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Von den besonderen chemischen Eigenschaften des reaktionsfreudigen Elements profitieren Menschen, Tiere und Pflanzen. Als Zentralatom des Chlorophylls, mit dessen Hilfe grüne Pflanzen und bestimmte Bakterien die Lichtenergie einfangen,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/07/magnesium-tabletten.jpg"><img src="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/07/magnesium-tabletten-300x200.jpg" alt="Magnesium Tabletten" title="Magnesium Tabletten" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-68" /></a>Magnesium ist ein Leichtmetall, das als Mineralstoff in gebundener Form an einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Von den besonderen chemischen Eigenschaften des reaktionsfreudigen Elements profitieren Menschen, Tiere und Pflanzen. Als Zentralatom des Chlorophylls, mit dessen Hilfe grüne Pflanzen und bestimmte Bakterien die Lichtenergie einfangen, nimmt das Magnesium sogar eine Schlüsselstelle im elementaren Kreislauf des Lebens ein. Im menschlichen Organismus ist Magnesium an rund 300 verschiedenen Katalyseprozessen beteiligt. Zu den enzymatischen  Prozessen, die mithilfe von Magnesium Ionen gesteuert werden, gehören unter anderem neuromuskuläre, zentralnervöse und hormonelle Stoffwechselabläufe. Zu den gravierendsten Folgeerscheinungen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magnesiummangel" target="_blank">eines Magnesiummangels</a> zählen eine allgemeine Müdigkeit, Herzrhythmus- und Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und eine auffällige Reizbarkeit. In schweren Fällen kann es bei einer Hypomagnesämie sogar zum Herzinfarkt kommen.</p>
<p>Damit der menschliche Körper optimal mit Magnesium versorgt ist, müssen täglich etwa 300 Milligramm zugesetzt werden. Wie alle anderen Mineralien gehört der Komplexbildner zu den essentiellen Vitalstoffen, die der Organismus nicht selbst synthetisieren kann. Insgesamt 20 Gramm Magnesium beherbergt ein Erwachsener in seinem Körper, gut die Hälfte davon lagert in den Knochen. Das ist nur ein Bruchteil dessen, was andere mineralische Nährstoffe &#8211; zum Beispiel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Calcium" target="_blank">das Calcium</a> &#8211; bei einer Gewebeanalyse auf die Waage bringen. Entsprechend deutlich macht sich eine Unterversorgung bemerkbar, wie sie zum Beispiel infolge von Nierenfunktionsstörungen, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder in Zusammenhang mit einer Suchterkrankung auftreten kann. Auch bestimmte Arzneimittel – zum Beispiel Kortikoide – können die Magnesium Aufnahme hemmen oder die Ausscheidung über die Nieren begünstigen. Die Folge davon ist ein zu geringer Magnesiumspiegel im Blut, der die genannten Nebenwirkungen provoziert.</p>
<p>Gesunde Menschen können ihren Tagesbedarf über die Nahrung decken. Eine Vielzahl von Lebensmitteln enthält das Mineral in ausreichender Menge. Nüsse, Vollkornprodukte und verschiedene Gemüsesorten gehören zu den besonders hochwertigen Magnesiumlieferanten. Dazu kommen Früchte, Kartoffeln, Geflügelfleisch, Fisch und Leber. Eine wichtige Magnesiumquelle sind außerdem Mineralwässer, vor allem die handelsüblichen Heilwasser. </p>
<p>Wer seinen Magnesium Bedarf nicht über die Ernährung decken kann oder möchte, kann auf Nahrungsergänzungsmittel und Fertigpräparate zurück greifen. Bestimmte Magnesiumsalze sind in Deutschland sogar als Fertigarzneimittel zugelassen, einer umfassenden Substitution steht damit nichts im Wege. Handelsübliche Präparate enthalten organische Magnesiumsalze wie Magnesiumcitrat oder –aspartat. Die werden im Vergleich zu anorganischen Verbindungen besser aufgenommen und haben darüber hinaus den Vorteil, das sie in der Regel keine lästigen Begleiterscheinungen hervorrufen. Obsolete Magnesium Präparate wie das berüchtigte Bittersalz dienten früher nicht ohne Grund weniger der Mineralsubstitution, als vielmehr der drastischen Mobilisierung des Darmapparates. Verfügbar ist das Multifunktionselement in seiner modernen Ausprägung in Kau-, Brause- und Lutschtabletten, als Pulver oder als Granulat.</p>
<p><em>Foto: wurly / photocase.com</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nemhaupt.de/nemmagn.htm/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grüner Tee</title>
		<link>http://www.nemhaupt.de/nemtee.htm</link>
		<comments>http://www.nemhaupt.de/nemtee.htm#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 14:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[grüner tee]]></category>
		<category><![CDATA[grüner tee gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[grüner tee wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[grüner tee zubereitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nemhaupt.de/?p=61</guid>
		<description><![CDATA[Hinter dem Begriff Grüner Tee verbirgt sich keine eigene Teesorte, der Name bezeichnet vielmehr eine Herstellungsart. Grüner Tee ist im Gegensatz zu schwarzem Tee nämlich nicht fermentiert, das heißt, die Teeblätter werden nicht mithilfe von Mikroorganismen umgesetzt, sondern lediglich erhitzt, geröstet oder gedämpft, um sie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/07/gruener-tee.jpg"><img src="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/07/gruener-tee-225x300.jpg" alt="Grüner Tee" title="Grüner Tee" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-62" /></a>Hinter dem Begriff <em>Grüner Tee</em> verbirgt sich keine eigene Teesorte, der Name bezeichnet vielmehr eine Herstellungsart. Grüner Tee ist im Gegensatz zu schwarzem Tee nämlich nicht fermentiert, das heißt, die Teeblätter werden nicht mithilfe von Mikroorganismen umgesetzt, sondern lediglich erhitzt, geröstet oder gedämpft, um sie haltbar zu machen. Verarbeitet wird für die Bereitung von grünem Tee meist Camellia sinensis. Diese Teeart hat kleinere, zartgliedrigere Blätter als ihre Artverwandte Camellia assamica, die für die Herstellung von schwarzem Tee in der Regel den Vorzug erhält. Entstanden ist diese Form der Haltbarmachung im 6. Jahrhundert v. Chr. in China. Erst im 16. und 17. Jahrhundert n.Chr. fand der grüne Tee seinen Weg in die Teekessel Europas.</p>
<p>Teekenner schätzen den grünen Tee heute wegen der schonenden Herstellung, die dafür sorgt, dass eine Reihe wertvoller Polyphenole im Blattgewebe erhalten bleiben. Bei der Fermentation gehen diese Inhaltstoffe nämlich zum Teil verloren, enzymatische Prozesse bedingen zum Beispiel den oxidativen Abbau von Koffein und Catechinen, die für die gesundheitsfördernden Auswirkungen verschiedener Teezubereitungen verantwortlich zeichnen. Entsprechend hoch ist die antioxidative Kapazität einzuschätzen, die sich hinter der Darreichungsform <em>Grüner Tee</em> verbirgt. Im Schnitt kann grüner Tee etwa sechsmal mehr hochreaktive Spezies &#8211; zum Beispiel freie Sauerstoffradikale – abpuffern als eine vergleichbare Menge schwarzer Tee.</p>
<p>Darüber hinaus enthält grüner Tee auch deutlich mehr Gerbstoffe als schwarzer Tee. Die sogenannten Tannine dienen der Pflanze in der Natur als Fraßschutz, als Reinsubstanzen wirken sie adstringierend und vermitteln einen herben Geschmack. Grüner Tee schmeckt deshalb auch etwas kräftiger als sein fermentiertes Pendant. Für den typischen Geschmack sorgen außerdem etliche Aminosäuren, die bis zu 6 Prozent der Trockenmasse eines Grüntees ausmachen können. Der bekannteste Vertreter dieser Substanzklasse ist das Theanin, das im Gegensatz zum Koffein eher beruhigend wirkt. Daneben punktet grüner Tee mit einer Reihe von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen, die sich insgesamt wohltuend auf den Stoffwechsel auswirken können.</p>
<p>Grüner Tee ist damit eines der ältesten Genuss- und Nahrungsergänzungsmittel der Welt. Eine Viehzahl chinesischer, japanischer und indischer Anbauvarietäten sind im Handel erhältlich. Wie die Schwarzteesorten hört auch der grüne Tee dabei auf blumige Namen wie Aracha und Kabusecha (japanisch), Chun Mee und Sencha (chinesisch) oder Nilgiri und Darjeeling (indisch). Genießer beschreiben Bouquet und Geschmack der chinesischen Teesorten als kräftig-herb mit einer blumigen Note, japanischer grüner Tee versüßt dem Verbraucher den Tag dagegen eher mit einer frischen Geschmacksvariante, die an den natürlichen Lebensraum grüner Pflanzen und an frisch geschnittene Gräser erinnert.</p>
<p><em>Foto: Wikimedia Commons / Wikimol</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nemhaupt.de/nemtee.htm/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>5-HTP</title>
		<link>http://www.nemhaupt.de/nem5htp.htm</link>
		<comments>http://www.nemhaupt.de/nem5htp.htm#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 14:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[5 htp]]></category>
		<category><![CDATA[5-Hydroxytryptophan]]></category>
		<category><![CDATA[5htp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nemhaupt.de/?p=56</guid>
		<description><![CDATA[5-HTP oder 5-Hydroxytryptophan ist ein Stoffwechselprodukt, das im menschlichen Organismus als Vorstufe des Serotonin (5-HT oder 5-Hydrxytryptamin) gebildet wird. Ausgangspunkt der körpereigenen Biosynthese ist die Aminosäure Tryptophan, die der Mensch mit der Nahrung aufnehmen muss, da unser Organismus diesen Eiweißbaustein nicht selbst produzieren kann. Freies]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/07/5-htp-strukturformel.png"><img src="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/07/5-htp-strukturformel-300x172.png" alt="5-htp-strukturformel" title="5-htp-strukturformel" width="300" height="172" class="alignleft size-medium wp-image-58" /></a>5-HTP oder 5-Hydroxytryptophan ist ein Stoffwechselprodukt, das im menschlichen Organismus als Vorstufe des Serotonin (5-HT oder 5-Hydrxytryptamin) gebildet wird. Ausgangspunkt der körpereigenen Biosynthese ist die Aminosäure Tryptophan, die der Mensch mit der Nahrung aufnehmen muss, da unser Organismus diesen Eiweißbaustein nicht selbst produzieren kann. Freies 5-HTP ist in herkömmlichen Nahrungsmitteln kaum enthalten, der Serotonin-Vorläufer hat sich deshalb inzwischen als Nahrungsergänzungsmittel einen Namen gemacht. Physiologisch-organisch ist die Gabe von 5-HTP vor allem deshalb von Bedeutung, weil nicht alle Körperzellen in der Lage sind, Tryptophan in einem ersten Schritt in 5-Hydroxytryptophan umzuwandeln. Das gilt zum Beispiel für bestimmte Darmzellen, die zur Signalübertragung zwar dringend auf Serotonin angewiesen sind, dieses aber nicht selbst aus der Grundsubstanz synthetisieren können. Eine 5-HTP-Substitution wirkt sich in diesem Fall deshalb deutlich effizienter aus als eine reine Tryptophangabe.</p>
<p>Dass das Serotonin in unserem Körper eine lebenswichtige Funktion hat, vermuteten Forscher und Mediziner bereits Mitte des 19. Jahrhunderts. Benannt und Charakterisiert wurde der Stoff, der für die Kontraktion der glatten Muskulatur und der Blutgefäße verantwortlich gemacht wurde, aber erst in den 1930er Jahren, und zwar von einem italienischen Pharmakologen, der den neuen Signalträger „Enteramin“ taufte. 1948 isolierten drei amerikanische Wissenschaftler ein strukturgleiches Gewebshormon, der Name „Serotonin“ wurde geboren und setzte sich im Folgenden durch.</p>
<p>Inzwischen weiß man, dass Serotonin als sogenannter Neurotransmitter im zentralen Nervensystem eine Vielzahl physiologischer Prozesse steuert und kontrolliert. Die Zwischenstufe 5-HTP ist damit ein elementarer Bestandteil zentralnervöser Regulationsmechanismen. Das Wirkungsspektrum des Serotonins selbst reicht von der Steuerung psychischer Abläufe bis zur Kontrolle von Blutdruck, Muskelkontraktionen und Motilitätsmustern im Magen-Darm-Trakt. Pharmazeutisch waren auch die Serotonin-Vorläufermoleküle Tryptophan und 5-HTP deshalb immer wieder als Psychopharmaka im Gespräch, zumal sie sich in verschiedenen Studien als potente Hemmstoffe bestimmter neuronaler Störungen erwiesen.</p>
<p>Zu den Indikationen, bei denen 5-HTP eingesetzt wurde, gehörten früher unter anderem Depressionen, Angstzustände, Zwangsvorstellungen und sogar massive, persönlichkeitsverändernde Krankheitsbilder wie die Schizophrenie. Daneben wurde die Serotonin-Vorstufe auch bei Schlaganfällen, Schmerzen und Bluthochdruck eingesetzt. Aktuell konzentriert sich die Medizin in diesem Zusammenhang überwiegend auf den Einsatz der sogenannten Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und der Monoaminooxidase (MAO)-Hemmer, die im Gegensatz zum 5-HTP nicht die Synthese des Hormons begünstigen, sondern dessen Transport behindern bzw. den Abbau verzögern.</p>
<p>Als natürliches Nahrungsergänzungsmittel findet sich 5-HTP in verschiedenen Bananensorten und in den Samen der afrikanischen Schwarzbohne, aus der es auch kommerziell gewonnen wird. Griffonia simplicifolia – so der wissenschaftliche Name der afrikanischen Hülsenfrucht – wächst in den Regenwäldern Westafrikas und enthält bis zu 20 % 5-Hydroxytryptophan. Der einheimischen Bevölkerung gelten Schwarzbohnenzubereitungen traditionell als Aphrodisiakum. In unseren Breiten sind 5-HTP-Präparate in Form von Kapseln, manchmal auch als Pulver oder in Teezubereitungen erhältlich, die den Wirkstoff in einer standardisierten Konzentration enthalten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nemhaupt.de/nem5htp.htm/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Herzlich Willkommen!</title>
		<link>http://www.nemhaupt.de/herzlich-willkommen.htm</link>
		<comments>http://www.nemhaupt.de/herzlich-willkommen.htm#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 12:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener sache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nemhaupt.de/?p=42</guid>
		<description><![CDATA[Herzlichen Willkommen auf NEMhaupt.de &#8211; Ihrer Ratgeberseite rund um das Thema Nahrungsergänzungsmittel und orthemolekularer Medizin. In den kommenden Wochen finden Sie an dieser Stelle fachlich recherchierte Artikel aus der Welt der Nahrungsergänzungsmittel. Mit unserer Seite möchten wir Sie über die verschiedenen Möglichkeiten, Risiken und Nutzen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/06/nahrungsergaenzungsmittel.jpg"><img src="http://www.nemhaupt.de/wp-content/uploads/nemhauptde/2011/06/nahrungsergaenzungsmittel-150x150.jpg" alt="Nahrungsergänzungsmittel" title="Nahrungsergänzungsmittel" width="150" height="150" class="alignleft size-medium wp-image-43" /></a>Herzlichen Willkommen auf NEMhaupt.de &#8211; Ihrer Ratgeberseite rund um das Thema <a href="/">Nahrungsergänzungsmittel</a> und orthemolekularer Medizin. In den kommenden Wochen finden Sie an dieser Stelle fachlich recherchierte Artikel aus der Welt der Nahrungsergänzungsmittel.</p>
<p>Mit unserer Seite möchten wir Sie über die verschiedenen Möglichkeiten, Risiken und Nutzen der Nahrungsergänzungsmittel aufklären. Die Seite soll Ihnen als Nachschlagewerk verschiedenster Nahrungsergänzungsmittel dienen.</p>
<p>Freuen Sie sich auf die nächsten Wochen!</p>
<p><small>Foto: complize / photocase.com</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nemhaupt.de/herzlich-willkommen.htm/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

